Wing Tshun Selbstverteidigung für Kids & Teens
Prüfung 2011
Selbstverteidigung für Kinder
… funktioniert das?
Die Dunkelziffer für körperliche und seelische Misshandlungen von Kindern, für Vernachlässigung, für Gewalt auf dem Schulhof und auf dem Nachhauseweg – ist weitaus größer, wie die Zahlen die wir kennen. Die Berichterstattung der Medien befasst sich oftmals nur noch mit herausragenden Fällen, die für Betroffenheit und Anteilnahme in der Bevölkerung sorgen. Gewalt gegen Kinder gehört somit fast schon zum Alltag.
Es gibt aber auch „Lichtblicke“!
Die Zahl der Sportvereine, der Initiativen, der Sportangebote – die sich gezielt mit dem Thema „Selbstverteidigung für Kinder“ befassen, ist rapide gestiegen. Darunter fällt auch „Selbstbehauptung für Kinder“, die abhängig vom Alter des Kindes unterrichtet wird.
Das Sportstudio Relax-Gym bietet in Hamm verschiedene Kurse an, die den Kindern helfen sich zu behaupten, sich durchzusetzen, „NEIN“ zu sagen. Wir beugen Entwicklungsverzögerungen vor, wir fordern und fördern die jungen Menschen, die zunehmend Freude an der Bewegung, an dem Miteinander finden.
Schauen Sie sich den Unterricht an. Bewerten Sie selbst und nutzen Sie und ihre Kinder das Angebot „4 Wochen kostenloses Training“ in allen unseren Kursen und den Schulen an verschiedenen Standorten in Hamm.
Im Zusammenhang möchten wir folgende Links nennen:
http://www.gewalt-gegen-kinder.de/
http://www.selbstbehauptungsakademie.de/blog/tag/cybermobbing/
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Wing Tshun Selbstverteidigung ist ein umfassendes Konzept zur Schulung von Kindern ab 10 Jahre. Es ist Selbstverteidigung mit einem Anteil Selbstbehauptung. Ziel ist es, jungen Menschen dabei zu helfen, zu aufrechten und willensstarken Individuen heranzuwachsen – und dabei Freude an Sport, am Miteinander zu haben. Partnerübungen sollen helfen, dass die Kinder, Teens, Jugendlichen lernen, sich zu positionieren und dabei ein Gefühl entwickeln, was ist angemessen, wo sind meine Grenzen und wo sind die Grenzen der Anderen.
Eltern, die sich entscheiden, ihr Kind an WT – Selbstverteidigung teilnehmen zu lassen, werden umgehend feststellen, dass ihr Sohn/ ihre Tochter Selbstvertrauen entwickelt, ausgeglichener ist und freundlich und höflich seinen/ ihren Mitmenschen begegnet. Insgesamt ist WT – Selbstverteidigung ein Bewegungsangebot in einer Vielschichtigkeit, die nur von wenigen anderen Angeboten geleistet werden kann. Es ist Teil eines Grundgedankens, der jeden von uns ein Leben lang begleiten kann.
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Wie wird unterrichtet?
WT – Selbstverteidigung wird überwiegend von zwei Übungsleitern unterrichtet, die über jahrelange Erfahrung in WT - Selbstverteidigung verfügen. Beide sind beruflich eingebunden, einer ebenfalls Vater. Beide wissen genau, wie sie individuell auf die Fähigkeiten der Kinder, Teens, Jugendlichen eingehen und gleichzeitig den Unterricht abwechslungsreich gestalten können, so dass keiner zu kurz kommt und es nie langweilig wird. Es gibt zahlreiche Unterrichtseinheiten, die auf Spiel, Bewegung und Lernen ausgerichtet sind.
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Häufig gestellte Fragen
interessierter und oftmals besorgter Eltern
„Wie kann ich rechtzeitig feststellen, ob mein Kind mit Problemen zu kämpfen hat?”
Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl, alles erzählen zu können. Fragen Sie nicht nur nach den Hausaufgaben, sondern auch: Was war heute gut, was war schlecht? Akzeptieren Sie aber gleichzeitig die Grenzen Ihres Kindes. Eine Ablehnung über etwas zu sprechen oder etwas zu tun, sollte zählen, ansonsten verliert Ihr Kind das Gefühl, ernst genommen zu werden. Beobachten Sie Veränderungen bei Ihrem Kind. Tauchen unbekannte Sachen im Besitz Ihres Kindes auf oder zieht es sich von Ihnen oder aus dem Freundeskreis immer mehr zurück, sollten Sie der Sache auf den Grund gehen.
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„Wie kann ich sichergehen, dass mein Kind keinen Gefahren ausgesetzt ist, wenn es ohne die Eltern unterwegs ist (z. B. auf dem Schulweg)?”
Zunächst sollten Sie immer wissen, wo sich Ihr Kind aufhält. Es geht nicht darum, jeden kleinen Schritt zu überprüfen, sondern darum, sich darüber im Klaren zu sein, wo sie es erreichen können. Geben Sie Ihrem Kind klare Anweisungen für den Ernstfall. Beispiel: Zu niemand ins Auto steigen! Ohne Ausnahme! Kinder müssen sich so in Stresssituationen nicht zwischen vielen Möglichkeiten entscheiden, sondern können schnell handeln. Achten Sie auch darauf, dass der Name und die Anschrift Ihres Kindes nicht deutlich sichtbar auf der Kleidung oder dem Schulranzen angebracht ist, weil diese Daten zur Gewinnung von Vertrauen ausgenutzt werden können.
Gehen Sie zusammen mit Ihren Kindern die Wege ab, die sie im Alltag üblicherweise zurücklegen und achten Sie zusammen mit ihnen darauf, wo sich Anhaltspunkte und Notinseln (z. B. Geschäfte) befinden, an denen sie sich orientieren und die sie in beängstigenden Situationen aufsuchen können. Wenn möglich sollten Kinder zu zweit oder dritt unterwegs sein.
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„Was können Eltern tun, wenn Ihre Kinder in der Schule gemobbt werden?”
Sprechen Sie mit Ihrem/(n) Kind/(ern) über das Phänomen Mobbing. Hören Sie aufmerksam zu, wenn Ihr Kind von der Schule erzählt, und nehmen Sie es ernst. Dann erkennen Sie brenzlige Situationen frühzeitig. Halten Sie Kontakt zu den Lehrern, nutzen Sie Elternsprechtage und Sprechstunden. Fragen Sie nicht nur nach Noten, sondern auch danach, ob Ihr Kind gut in die Klasse integriert ist. Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass man nicht immer alles als Angriff verstehen muss. Nicht jedes versteckte Schulheft ist böse gemeint.
Sie sollten aufmerksam werden:
- wenn Ihr Kind immer häufiger nicht zur Schule gehen möchte
- wenn Ihr Kind regelmäßig über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Appetitlosigkeit klagt
- wenn Ihr Kind nicht mehr zu Geburtstagsfeiern eingeladen wird
- wenn Ihr Kind kaum oder keinen Kontakt zu Schulkameraden hat
- wenn Ihr Kind ungern am Sportunterricht teilnimmt
- wenn die Leistungen Ihres Kindes überraschend abfallen

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