Hartes Bricht



"Hartes bricht"

 

Unsere Gesellschaft basiert auf Solidarität, Teamfähigkeit, Vertrauen und Kompromissfähigkeit. Ein Wunschgedanke? Sicher nicht zu Unrecht wird unsere Gesellschaft, als Ellenbogengesellschaft bezeichnet. Eine Gesellschaft in der es nur Sieger und Verlierer gibt. Diese Geisteshaltung widerspricht den gesellschaftlichen Ansprüchen und Herausforderungen unserer Zeit. „Hartes bricht“ ist eine Metapher, ein ehernes Naturgesetz, eine Lebensweisheit, die genau auf dieses Ungleichgewicht hinweist. Sie gilt in Bezug auf eine nicht an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientierte Politik, auf eine wertelose Gesellschaft, auf kompromisslose Menschen, auf mangelndes Vertrauen ... Gleich auf welcher Ebene, überall wo sich der Mensch zum Schaden Dritter oder zum Schaden gegen sich selbst verhält, werden sich kurz oder lang die Dinge ändern. Staatengemeinschaften zerfallen, Standbilder werden zerbrochen, Diktatoren gerichtet. Eine natürlicher Prozess dem alles untergeordnet scheint.

 

„Hartes bricht“ lässt sich im täglichen „Miteinander“ beobachten. Menschen die keinen Zentimeter von ihrer Meinung zurückweichen. Menschen die allgemein als hart und unnachgiebig bezeichnet werden. Menschen denen es an Kompromissbereitschaft, an Teamfähigkeit mangelt. Sie alle verlieren wie der harte Kämpfer, der rücksichtslos und egoistisch nur seinen Vorteil sieht. Es gibt immer jemanden der härter und rücksichtsloser ist. Nur wenige Menschen haben den Mut Schwäche (Gefühle) zu zeigen. So heißt es im Wing Tshun: „Weich sein,- bedeutet nicht schwach zu sein“.

 

 

Buchdetails

 

Autor: Uwe Richert

Sprache: Deutsch

ISBN: 9783737553483

Format: Taschenbuch

Seiten: 204

Altersempfehlung:  (0 - 99)

Erscheinungsdatum:

 

Preis: 9,99 Euro

 

Beschreibung

 

In der Kampfkunst Wing Tshun steht der Begriff „Kunst“ für „Regelfreiheit“. Regelfreiheit ist eine Grundvoraussetzung damit Selbstverteidigung in der Notwehr funktionieren kann. Gleichwohl müssen Funktionalität und Ästhetik keinen Widerspruch bilden. "Hartes Bricht" ist kein Trainingsmanual. In kurzen Essays beschreibt der Autor verschiedene Aspekte der chinesischen Kampfkunst Wing Tshun. Dabei werden Theorie und Praxis miteinander verknüpft. Richert schreibt über seine praktische Erfahrungen im Kontext mit philosophischen Betrachtungen und stellt darüber hinaus einen gesellschaftlichen Bezug her.